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Vollautomatisierte 3-Wege-Messstellenumschaltung

mit Vorabsaugung, Messgaspumpen, Durchflussüberwachung und Kondensatabsperrung.


Ziel ist es, eine Umschaltung für drei Messstellen zu konfigurieren, wobei verschiedene
Analysatoren oder Sensoren zur Bestimmung der Sauerstoffkonzentration in Gasen eingesetzt
werden können.

Die Eingangswege des Messgases werden in einem fünfminütigen Intervall
(Zeit ist in der Kleinsteuerung abänderbar) umgeschaltet. Bevor eine Messstelle auf den
Analyseweg (Gasflussweg zum Analysator/Sensor) geschaltet wird, wird diese über den
Vorabsaugweg angesteuert. Damit wird sichergestellt, dass „frisches“ und somit repräsentatives
Messgas zum Analysator gefördert wird. Die Umschaltung findet über einen Verteilerblock mit
Magnetventilen statt
 
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Die Gasförderung in dem Vorabsaugweg als auch im Analyseweg findet über Messgaspumpen statt.




Vor dem Verteilerblock
Die Durchströmungen in den Gasflusswegen können über Feindosierventile eingestellt oder
nachkorrigiert werden. Dies findet bereits vor dem Verteilerblock statt. Somit ist sichergestellt,
dass alle drei Messgaseingänge auf das gleiche Durchströmungslevel eingestellt werden können.

Der Vorabsaugweg
Im Vorabsaugweg befindet sich hinter dem Verteilerblock der Alarm für Kondensateinbruch.
Dieser ist bereits im Vorabsaugweg installiert, um das eindringende Kondensat so früh wie
möglich detektieren zu können, und um einer Verfälschung des Messwertes durch den Kondensatwächter
vorzubeugen. Nach dem Kondensatwächter ist eine Messgaspumpe verbaut hinter der sich ein
Strömungsmesser mit Feindosierventil befindet. Hier kann noch einmal die Durchströmung im
Vorabsaugweg eingestellt werden. Am Ende des Vorabsaugweges befindet sich eine 6mm-Schottverschraubung.

Der Analyseweg
Im Analyseweg ist direkt hinter dem Verteilerblock die Messgaspumpe verbaut.
Hinter der Messgaspumpe ist ein Strömungsmesser mit Feindosierventil installiert.
Dieses hat allerdings, anders als im Vorabsaugweg, eine Durchflussüberwachung.

Wie werden die Alarme verarbeitet?

Die Alarme (Durchfluss in Analyseweg und Kondensateinbruch) werden in die Kleinsteuerung eingespeist
und zur weiteren Verarbeitung der Signale zusätzlich auf Klemmen zur Abnahme geführt. Ein Auslösen des
Kondensatalarms führt zur Abschaltung der Pumpen und Schließen der Ventile.

Warum befinden sich Feindosierventile vor und nach dem Verteilerblock?

Die Feindosierventile vor dem Verteilerblock sind dafür zuständig die drei Messgaseingänge auf
vergleichbare Durchströmungswerte einzustellen. Die beiden Feindosierventile nach dem Verteilerblock,
welche in den Durchströmungsmessern verbaut sind haben die Funktion, die benötigte Durchströmung
für den Vorabsaugweg und den Analyseweg einzustellen.

Verteilerblock Messgasaufbereitung Analysensystem Gasanalyse.png

Die gesamte Einheit kann über einen Drehschalter ein- und ausgeschaltet werden.
Zur Quittierung der Alarme muss ein Taster betätigt werden. Über zwei Zustandsleuchten
wird weiterhin angezeigt, dass das System betriebsbereit ist und/oder die Pumpen,
also die Gasförderung, aktiviert ist. Für den Notfall ist ein NOT-Aus-Schalter mit
entsprechendem Relais verbaut.

Messgaseingaenge Schottverschraubungen mit Montagewinkel.png
Kondensatmelder fuer Gas und Messgas.pngFeindosierventile fuer Gasaseinstellung Analysen-Systeme Messgasanalyse.jpgStroemungsmesser Alarmgeber in Gasanalysesystem.jpg
Messgaspumpen Messgasfoerderung  in Gasanalyse.jpg