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Probenahme-System bei sehr hohem Eingangstaupunkt mit Sauerstoffwarngerät


Die Herausforderung war den hohen Eingangstaupunkt weit genug abzusenken,
um einen Kondensatausfall im Warngerät zu verhindern. Hierbei war wichtig,
ein robustes und wartungsarmes System zu konfigurieren.

Das ausfallende Kondensat wird vom Messgas getrennt und abgeleitet. Die
Messgasaufbereitung benötigt hier keine Spannungsversorgung und wird
lediglich durch Kühlwasser bespeist. Nur das Warngerät, der Transmitter
sowie die Ansaugeinheit sind elektrische Bauteile.
 
Der hohe Anteil an PVDF-Bauteilen, macht das System sehr resistent gegen
kurzweilig auftretende saure Gase.


Versorgungssystem Zirkon Sauerstoffsonde.png



Der Eingangszustand

Das eingehende Messgas, hat wie bereits erwähnt einen sehr hohen Taupunkt.
Um einen ungewollten Ausfall des Kondensats an ungünstiger Stelle vorzubeugen,
führt der Messgaseingang fallend in das System ein.

Ebenso zu Vorbeugung wurde vor dem Eingang mit beheizten Leitungen gearbeitet.



Das Kühlsegment

Das Kühlsegment besteht aus einer Kühlwendel und einem Kaskadenkühler der
Bauweise 300R3/12PV-SO. In der Kühlwendel wird der Taupunkt auf einer Länge
von sechs Metern durch die Umgebungsluft bereits stark reduziert. Hier
anfallendes Kondensat wird durch den Unterdruck weiter in den Abscheider des
Kaskadenkühler gefördert. Nach der Kühlwendel ist der Kaskadenkühler montiert.
Dieser wird mit Kühlwasser gespeist und trennt das Kondensat und das Messgas in
zwei separate Flusswege.



Der Analyseweg

Im oberen Bereich des Kaskadenkühlers tritt das Messgas aus. Dieses wird nun
direkt zum Warngerät geleitet. Das Warngerät hat eine eigene dafür konzipierte
Messkammer und benötigt lediglich noch einen Transmitter, um arbeiten zu können.
Hinter dem Warngerät befindet sich die Ansaugeinheit. Die Ansaugeinheit ist dafür
verantwortlich, dass immer frisches Messgas durch das System gefördert wird.



Der Kondensatweg

Im unteren Teil des Kaskadenkühlers ist ein Kondensatabscheider verbaut. Dieser
gibt das ausgefallene Kondensat nach unten weiter. Unterhalb ist zum Absperren
des Kondensatweges ein Absperrventil integriert. Die Förderung des Kondensats
raus aus dem Messsystem, hin zu einem Sammelgefäß, übernimmt eine Schlauchpumpe.



Der Kühlwasserweg

Der Kaskadenkühler wird spannungslos betrieben. Um eine Abkühlung zu erzielen,
muss dieser mit Kühlwasser bespeist werden. Das Kühlwasser dringt mit einem
maximalen Überdruck von 2 bar in das System ein. Um eine gleichbleibende und
kontrollierbare Abkühlung zu erzielen, wird das Kühlwasser vor dem Eintritt in
den Kühler mit einem Strömungsmesser mit Einstellventil überwacht und dosiert.
Nach dem Strömungsmesser wird das Kühlwasser direkt in den Kühler geleitet und
im oberen Bereich wieder aus. Das Kühlwasser muss oben an einer Schottverschraubung
wieder abgenommen werden.